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Erster Judowettkampf seit drei Jahren

Drei Jahre fanden keine Wettkämpfe statt, drei Jahre konnten sich die Judoka des TV1848 Schwabach nicht auf der Matte beweisen.

Am 02.07.2022 ging es dann nach Fürth zum ersten Judoturnier seit Langem - dem Alwin-Rauch-Pokal. Dort traten unteranderem die stärksten Vereine Bayerns an.

Am Samstag starteten die Kinder unter elf Jahren. Die Jungen begannen: Julian Stäck tat sich am Anfang schwer, verbesserte sich jedoch von Kampf zu Kampf. Er erreichte den dritten Platz. Aleksandru Motinga kämpfte stark. Nach einem Sieg und zwei Mal unentschieden musste er sich gegen einen technisch-versierten Gegner geschlagen geben. Obwohl sich immer mehr Mädchen für Judo begeistern, liefen nur recht wenige Kämpferinnen in der U11 auf. So mussten Gaja Gontarczyk und Lilli Heinrich in der gleichen Gruppe gegeneinander antreten. Schon Stunden vor Kampfbeginn war Gaja sehr nervös. Ein Unentschieden sprang für sie heraus, in zwei Kämpfen musste sie sich tapfer geschlagen geben. Vor knapp drei Jahren hatte Lilli bei der Stadtmeisterschaft nach wenigen Wochen Judoerfahrung ihr Können unter Beweis gestellt. Beim ersten auswärtigen Turnier gewann sie alle drei Kämpfe souverän mit Ippon, der höchsten Wertung. Anschließend war die U15 an der Reihe. Der Wechsel von den darunterliegenden Altersklassen in die U15 gilt als ein großer Sprung. Das musste auch Hannes Hubert bitter erfahren, der an diesem Tag das erste Mal in dieser Klasse antrat. Seine Kontrahenten waren zwei hartgesottene Grüngurte, einer aus dem Bayernkader. Für ihn sprang der fünfte Platz heraus.

Am nächsten Tag fingen die Kinder unter neun Jahren an. Skadi Gabbert hatte in ihrer ursprünglichen Gewichtsklasse leider keine Gegner, weshalb sie in einer anderen Gewichtsklasse mitkämpfte. Das jedoch eindrucksvoll. Alle Kämpfe meisterte sie erfolgreich als Siegerin. Wie für Skadi war es auch für Mats Welzien der erste Wettkampf überhaupt. In drei von vier Wettkämpfen ging er als Sieger von der Matte und erhielt die Silbermedaille. Anastasia Sommer und Linus Wuttke hatten in der U13 etwas weniger Glück. Beide kämpften gegen sehr starke Gegner, die mit Großhadern und Jahn Nürnberg von den besten Vereinen des Turniers auf die Matte geschickt wurden. Trotzdem gaben sie Alles und schafften es jeweils mit dem dritten Platz auf das Podest.

Obwohl die Judokas des TV1848 Schwabach nicht alle Kämpfe gewinnen konnten, sammelten sie viel wertvolle, teilweise erste Erfahrung im Wettkampf. Niederlagen nahmen sie trotz der ein oder anderen Träne mit Fassung auf. So sind sie bestens für weitere Herausforderungen im Dojo (Judohalle) gerüstet.

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